HFFG-Super-Cup-Finale
Hitzige Zweikämpfe, tolle Kombinationen und jede Menge Tore – das Supercup-Finale der HFFG war ein Fußball-Feuerwerk. Zwar ging der Meister, der HSV Fan-Club "Moin, Moin", als großer Favorit ins Spiel, doch Pokalsieger Eintracht Wappen hielt lange richtig gut dagegen. Erst holte die Truppe von Trainer Timo Hansen einen 0:2-Rückstand auf und auch nach dem 2:4 gelang überraschend der Ausgleich. Verlängerung! Danach schwanden den Wappen-Spielern allerdings die Kräfte, während die "Moin, Moin"-Stürmer richtig aufdrehten. Spektakulärer Endstand eines tollen Super-Cup Endspiels: 10:5 (4:4) für den HSV Fan-Club!
Wechseln bald zum Futsal: Die Jungs vom HSV Fan-Club "Moin Moin", hier zum letzten Mal mit einem HFFG-Pokal
Doch nicht nur wegen seines torreichen Spielverlaufs, war das Super-Cup Finale außergewöhnlich. Für Gesprächsstoff sorgte auch der Rückzug des Meisters vom Spielbetrieb der HFFG. "Das war definitiv unser letztes Spiel in der HFFG", sagte "Moin, Moin"-Boss Volker Lindemann. "Wir spielen ab der kommenden Saison Futsal." Im meine-FC-Interview (s. Video) begründete Lindemann diesen Schritt mit einer aus Sicht des Teams umstrittenen Entscheidung des HFFG-Vorstands, das Pokal-Halbfinale gegen den FC La Ola trotz eines 4:1-Erfolgs des HSV-Fanclubs als Niederlage zu werten (s. Artikel "Dicke Luft um Richter")
Interviews:
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| Volker "Bulli" Lindemann, HSV Fan-Club "Moin Moin", Trainer und Vorsitzender |
Dennis Pannen und Markus Ollech, HSV Fan-Club "Moin Moin" | Trainer Timo Hansen und Markus Jansen, Eintracht Wappen |
Spielszenen
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| Nach Freistoss von Hiob 3:2 per Kopfball |
Rot und Gelb für "Moin Moin" | Ausgleich: 4:4 für Eintracht Wappen | Letztes Tor vor Abpfiff: 10:5 für "Moin Moin" |
Tatsächlich hatte der HSV-Fanclub nicht das erste Mal Probleme mit dem Regelwerk der HFFG. Und in der Saison 2010/11 wäre es wohl noch schwieriger geworden: Viele Spieler kicken auch beim Bezirksliga-Aufsteiger Tonndorf-Lohe, wären nur noch bedingt spielberechtigt gewesen. Ein Insider: "Moin Moin hätte in der nächsten Saison kaum noch eine Mannschaft auf die Beine stellen können. Das war der eigentliche Grund für den Rückzug."
Warum auch immer der Club einen Rückzug macht, im Supercup-Finale zeigten sie ihre ganze Klasse, gingen schnell in Führung. Dann kam allerdings auch Timo Ölschläger ins Rollen. Der Wappen-Stürmer, Spitzname "Panzer", netzte gleich doppelt ein – 2:2. Der Meister der HFFG blieb trotzdem cool: Dennis Pannen sorgte für das 4:2 und jetzt sah alles nach einem sicheren Sieg für den Favoriten aus. Doch die Wappen-Spieler rissen sich zusammen, schafften angetrieben von Ölschläger erneut den Ausgleich. Diesmal traf der "Panzer" nicht selbst, aber er bereitete beide Tore fantastisch vor.
So stand es nach 90 Minuten 4:4 und es ging in die 2 mal 15 Minuten der Verlängerung. Hier machte die individuelle Klasse der "Moin, Moin" Stürmer den Unterschied. Kapitän Dennis Pannen, Oberliga-Stürmer Patrick Hiob und Knipser Markus Ollech waren nicht mehr zu halten. Aus dem 4:4 machten sie ein 10:5 – und das, obwohl "Moin, Moin" nach zwei Hinausstellungen nur noch zu neunt spielte! Wappen-Trainer Timo Hansen war nach der Siegerehrung trotzdem nicht total enttäuscht: "Wir sind in die HFFG-Oberliga aufgestiegen und haben den Pokal gewonnen – auch wenn wir heute am Ende nicht mehr konnten: Es war eine tolle Saison für uns."
HSV Fan-Club "Moin Moin" auf meine-FC.de: Vereinsheim
Eintracht Wappen auf meine-FC.de: Vereinsheim
HFFG im Internet: Homepage der HFFG
Text und Videos: Patrick Kiefer
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