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HEBC setzt sich in einem rasanten und emotionalen Spitzenspiel gegen den Verfolger den Bramfelder SV durch. Trotz Unterzahl ab Mitte der zweiten Hälfte bleibt HEBC im 8 Spiel in Folge ungeschlagen.
Ohne langes Abtasteten beginnt die Partie temporeich. Der Bramfelder SV versucht von Beginn an Druck aufzubauen. Außer einem Rückfallzieher, der jedoch einige Meter am Tor vorbei ging, konnte Bramfeld nichts Zählbares erzwingen. Richtig wachgerüttelt wurden die Spieler des Bramfelder SV schließlich durch das 0:1 in der 17. Minute. Nach einer Standardsituation steigt Thorsten Wolgast höher als die gesamte Abwehr des Bramfelder SV und köpft zum 0:1 ein. Der Bramfelder SV allerdings steckt nicht auf, versucht an das Spiel der Anfangsminuten anzuknüpfen und erarbeitet sich einige Torchancen, die bis Halbzeit allerdings nicht in Tore umgemünzt werden können. So kommt ebenfalls nach einer Standardsituation ein Kopfball direkt auf den Kasten vom HEBC-Keeper, der an diesem Tag nichts anbrennen läst. Das Spiel wird von vielen strittigen Szenen geprägt, so dass der Schiedsrichter in der 1. Hälfte bereits oft zur gelben Karte greift.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit bleibt das Spiel zwar temporeich, aber Pässe kommen oft nicht an und das Spiel wird ruppiger. So muss nach einer heiß diskutierten Entscheidung der HEBC-Spielmacher Cem Müller in der 71. Minute wegen wiederholtem Foulspiel frühzeitig zum Duschen (gelb-rot). Nur wenige Minuten später spielt der HEBC nur noch mit 8 Feldspielern: In der 78. Minute muss Adem Ismali wegen wiederholtem Meckern ebenfalls mit gel-rot vom Platz.
Jetzt drückt Bramfeld weiter auf den Ausgleich, doch die sehr gut aufgestellte HEBC-Abwehr bleibt unüberwindbar. Thorsten Wolgast ist als Abstauber in der Abwehr und Goalgetter der Matchwinner. Nach dem Abpfiff gab’s kein Halten mehr, die Bank des HEBC stürmt das Feld. Der HEBC gewinnt die Meisterschaft der Bezirksliga Nord und tritt nächste Saison in der Landesliga Hammonia an.