Juve Dominant
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Nach der recht unglücklichen Niederlage am Sonntag gegen die Ballz hatten die Juveraner bereits zwei Tage später die Möglichkeit mit einem Sieg gegen Spartak/TBD wieder Anschluss an die Tabellenspitze zu gewinnen. Mit guter Laune, dem ein oder anderem Bier bereits vor dem Kickoff und bestem Fußballwetter sollte ein Sieg einge- fahren werden. Teamchef Kalle Karim blieb beim Altbewährten und änderte das System. Statt einem 3-5-2 mit zwei „Sechsern“ sollte ein 4-4-2 mit einem Vorstopper greifen. Diesen Part über- nahm Flo Erksen, der nach gefühlten zwei Jahren wieder ein Match für Juve bestreiten wollte.
Spartak begann gut und erspielte sich in den ersten zehn Minuten eine deutliche Feldüberlegenheit. Nachdem Pressesprecher seine Abwehr und das System auf 3-5-2 mit zwei 6ern umstellte, nahm Juve nach und nach das Heft in die Hand. Logische Konsequenz: Nach einer schönen Vorlage von Hansen zog P aus 16 Metern ab und traf unhaltbar ins untere Eck – 1:0!
Danach blieb alles wie gehabt, Juve hatte das Mittelfeld unter Kontrolle, so dass die Abwehrspieler nur noch Befreiungsschläge klären und die Stürmer eine der unzähligen Chancen nutzen mussten. Zur Unterstützung kam nun Larry ins Spiel. Nachdem der Ivorer mit kameruner Pass seine erste Ecke derart versemmelte war es Scholli, der die Ratlosigkeit der Gegner ausnutze und zum 2:0 erhöhte. Kurze Zeit später dann das 3:0! Geburtstagskind Frederick spielte einen viel zu steilen Ball und überlegte sich schon eine plausible Entschuldigung eher der flinke Flügelflitzer Volker (ab jetzt nur noch Tripple-F) den Ball doch noch von der Grundlinie kratze und den über- forderten Keeper obendrein noch einen Beinschuss verpasste.
In der Halbzeit dann das alte Motto vom Teammanager never change a winning team: „Wir fangen an, wie wir angefangen haben!“ Stimmte nicht ganz, das System war jenes, mit dem wir aufgehört hatten.
Eigentlich lief auch alles wie gehabt: Mittelfeld saustark, die Defensive bombensicher und die Stürmer nutzen in der Person von P eine ihrer Chancen - 4:0.
Nachdem der Aserbaidschaner Russnaldo das 5:0 markierte, schien der Drops gelutscht, das Bier für die Party gekühlt und das Spiel entschieden. Doch der Schiedsrichterassistentenlehrgang hatte sich nach Dornstede verlaufen und schrie von der Außenlinie irgendwas von Abseits, was sogar die TBDler so sehr erstaunte, dass es ihnen auf dem Platz die Sprache verschlug. Bei soviel Fachkompetenz auf den Zuschauerrängen konnte dieses Tor einfach nicht anerkannt werden und so avanciert der kleine Usbeke zum Non-Scoring-Striker.
Vielleicht auch im Hinblick auf den kommenden Fight bereits in zwei Tagen wurden die Meter der ersten 60. Minuten nicht mehr gemacht und so geriet die Abwehr mehr und mehr unter Druck. Martins Schnelligkeit und seinem ungebrochenen Kampfeswillen war es zu verdanken, dass Juve immer noch ohne Gegentreffer war. Aber gegen eine immer besser ins Spiel kommende Spartak-Elf konnte der Anschlusstreffer nicht verhindern werden. Nachdem sich die Sonne auch noch gegen die Uriner gestellt hatte und dem sonst sicheren Keeper Alex die Sicht auf den Ball nahm, kassierten wir das 4:2. Den zweiten Weckruf hatten dann jedoch alle mitbekommen und so fightete jeder bis zum Schlusspfiff, was zu einem verdienten Sieg gegen Spartak/TBD reichen sollte.
Auch die dritte Halbzeit konnte Juve erfolgreich gestalten und feierte diese dann noch zusammen mit Freddys Geburtstag ausgiebig in der Pinte.







