LFC Werne - Team 95 1:1 (1:0)
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Alter Vater, war das ein verdientes Remis!
„Ey sach ma. Wie heißt eigentlich Deine Mutter?“, entfuhr es spontan einem Teamioniken, als er das zarte Alter eines Gegenspielers erfuhr. In der Tat konnte bei einer gegnerischen Mannschaft, in der „aber auch ein paar schon 25“ waren, das ein oder andere väterliche Gefühl nur schwer unterdrückt werden. Anders ausgedrückt war das Team wieder einmal in Sachen Alter, Gewicht und Körperbehaarung an komischen Stellen eindeutig überlegen. Dass es am Ende zu einem Punkt reichte, kam daher schon einem gefühlten Sieg sehr nahe! Und das kam so:
Angetreten in ganz ordentlicher Besetzung, sahen sich die Grün-gelben zunächst einem durchaus beeindruckenden Offensivfeuerwerk ausgesetzt, dem man nur gepflegtes Pölen entgegenzusetzen wusste. Genauso logisch wie begünstigt durch einen Moment hemmungsloser defensiver Unordnung, fiel das 0:1 in der 16. Minuten durch einen platzierten Schuss eines 18jährigen aus 17 Metern. Wer jetzt dachte, dass nun bereits alle Messen gesungen und jeglicher Drops gelutscht gewesen wäre, sah sich durch eine alte Teamqualität eines besseren belehrt. Quasi befreit vom Druck des 0:0, gelang es den 95ern nach und nach, die Kontrolle über das Spiel zu erringen und eigene Offensivaktionen zu starten. Dass die daraus resultierenden Chancen nicht genutzt wurden, stellte sich jedoch dabei leider wieder einmal als großes Manko heraus. Na ja, Pause und Zeit für den total netten Schiri eine neue Schicht Gel aufzulegen und das Haarband zu richten.
In der zweiten Hälfte entwickelte sich ein ganz munteres und intensives Spiel, das sich zu großen Teilen im Mittelfeld abspielte – will sagen: Torchancen Mangelware. Einziges Highlight war die gelbe Karte, die sich Jochen 2 durch eine beherzten Qualitätskontrolle der gegnerischen Trikots einhandelte, die aber für das Finale in Istanbul ohne Konsequenzen bleibt (Darfst zum gucken bei mir vorbeikommen, Du Rüpel!). Spannender wurde es dann gegen Ende der Partie, kurz nachdem den 95ern der durchaus verdiente Ausgleich nach einer Ecke gelang (Ökki am langen Pfosten, patsch vom Schädel an den – klatsch – Pfosten und von da – hüpf-trudel-kuller – über die Linie). Danach überschlugen sich die Ereignisse: Zweimal musste der Ball quasi von grün-gelben Torlinie gekratzt werden, Jens zog sich einen bösen Maltritz zu, der Schiri experimentierte lustig mit der Handregel (hätte der mal Chelsea gegen Barca gepfiffen) und Phil wurde mit dem Schlusspfiff ein eigentlich regulärer Treffer aberkannt. Ende.
Die Lehren des Spiels:
Wie die Mutter heißt wissen wir nicht – vielleicht ja Hellmich?!
Mit der Hand gibt es kein von hinten.
Mein Freund ist Ausländer und vielleicht bin ich der Vater meines Gegenspielers
FIEGE ist nicht nur das beste Bier sondern auch besser als gar kein Bier.
Immerhin ein Punkt:
Wechsel:
40. Jörg für Camus
40. Daniel für Patrick
60. Jens für Marcus
70. Silla für Torsten
Tore:
1:0 NN (28.)
1:1 Ökki (66., Jens)
Karten:
Gelb für Jochen Zwo







