Es sind noch keine Fotos / Videos vorhanden...
Wie schon in den letzten beiden Spielen mussten die U15-Mädchen von Werder Bremen einem frühen Rückstand hinterrennen. Mit dem ersten gelungenen Angriff in der 5. Minute konnten die Jungs vom ATSV den Ball im Werdertor unterbringen. Dabei sah das Spiel der Werder-Mädchen bis zu dem Zeitpunkt, auch wenn es keine Torchance für sie gab, recht vielversprechend aus. Nach dem Führungstreffer von Sebaldsbrück gelang den Werder-Mädchen bis zur Pause aber kaum etwas. Ein Distanzschuß von Merve Kiniklioglu, den der ATSV-Torhüter kurz vor dem Halbzeitpfiff parierte, war noch die beste Chance in der 1. Hälfte für Werders U15. Zu dem Zeitpunkt stand es aber schon 0:3 aus Werdersicht. Nachdem Werders Torhüterin Annica Osterndorff in der 7. und 11.Minute noch glänzend parieren konnte, war sie sowohl in der 13. als auch in der 16. Minute machtlos.
Auch zu Beginn der 2. Hälfte war es der ATSV Sebaldsbrück, der mehr vom Spiel hatte, so in der 39. Minute, als Annica Osterndorff erneut eine gute Sebaldsbrücker Chance zunichtemachte. Doch so langsam kamen die Werder-Mädchen besser ins Spiel. In der 43. Minute hatte Sarah Guzmann eine gute Gelegenheit, doch war ihr Schuß dann zu harmlos, um den ATSV-Keeper ernsthaft zu prüfen. Drei Minuten später setzte nach einer Ecke von Anica Lüdeke Anna Nikolaides einen Kopfball am Tor vorbei. In der 51. Minute staubte dann Anna Nikolaides einen Schuß von Sarah Guzmann, der vermutlich auch ins Tor gegangen wäre, zum 1:3 ab. Doch nur 2 Minuten später stellte die 3.C-Jugend vom ATSV Sebaldsbrück den alten Abstand wieder her. Die Werder-Mädchen hätten in der restlichen Spielzeit das Ergebnis noch freundlicher gestalten können, vergaben aber wie in den beiden letzten Spielen gute Möglichkeiten, so Sarah Guzmann (56.), Kira Kallenbach (58.), Anna Nikolaides (60./64.) und Malin Knodel (61.). Die letzte Chance vergaben aber die Gäste in der 68. Minute, als ein ATSV-Spieler frei vor dem Werdertor den Ball neben den Kasten schob.
Am Ende ein verdienter, wenn auch vielleicht zu deutlicher Sieg für den ATSV Sebaldsbrück.