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Pokalkracher in Altona

Allgemein
Veröffentlicht von:
Meine FC
Datum: 
24.08.2009
Uhrzeit: 
19:00
Spieltyp: 
Pflichtspiel
Verein: Gruner+Jahr
Team: Gruner+Jahr 2
Verein: Railion Hmb.Hafen
Team: Railion Hmb.Hafen 2
3
1
Fotos und Videos zum Spiel:

Fotos / Videos

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Spielbericht:

Sonne satt, gepflegtes Grün und jede Menge Lust auf Fußball. Es war angerichtet: Beim Pokal-Halbfinale der Betriebsmannschaften der Senioren auf der Anlage von S.C Union von 1903 e.V. am 24. August stimmten die Zutaten für einen perfekten Fußballabend. Der Vorjahrespokalsieger und Hallenmeister "Gruner+Jahr 2" empfing die "Railion Hmb.Hafen 2". "Ein schwer zu spielender Gegner" – G+J-Betreuer Michael Hirsack zollt dem Gegner Respekt, vertraut aber auf die Stärken seiner Mannschaft.

Los ging’s: Von Anfang an entwickelt sich ein flottes Spiel mit schönen Kombinationen und hohem Tempo. Zunächst egalisieren sich beide Teams, obwohl die Verlagself von "G+J 2" leichte Vorteile in der Spielanlage hat. Doch am 16-Meter-Raum ist meistens Endstation. Die massive und routinierte Abwehr von "Railion Hmb.Hafen 2" lässt kaum Torchancen zu. Die Versuche mit einigen Distanzschüssen zum Erfolg zu kommen, scheitern spätestens am hünenhaften Hafen-Torhüter Uwe Wiegand.

Kontrollierte Offensive

Langsam kommt die "Railion Hmb.Hafen 2" immer besser ins Spiel und bringt durch schnelle Konter den Gegner das ein oder andere Mal in Verlegenheit. In der 20. Minute wird die geschickte Taktik von Hafen-Trainer Klaus Dieter Ehler dann belohnt: Ein zügig vorgetragener Konter über die linke Außenbahn findet in Holger Meins einen dankbaren Abnehmer. Aus kurzer Distanz kann er eine Flanke verwerten und zum 0:1 für die Hafen-Truppe einnetzen.

Leicht geschockt setzen die Mannen von "G+J 2" nach Wiederanpfiff ihre Angriffsbemühungen fort, doch meist ohne nennenswerte Ergebnisse. Erst kurz vor Ende der ersten Halbzeit brennt im Strafraum von "Railion Hmb.Hafen 2" erstmals richtig die Luft: Nach schöner Hereingabe und anschließendem Kopfball fliegt die Lederkugel nur knapp über das Gehäuse von Uwe Wiegand.

Halbzeitpredigt mit Folgen

"Nicht blind anrennen", predigt "G+J 2"-Betreuer Michael Hirsack seinen Spielern in der Halbzeitpause. Hirsack wechselt zwei Spieler, nimmt einige Umstellungen vor und gibt taktische Anweisungen.

Seine Worte haben wohl Wunder gewirkt: Nach gerade mal 5 Minuten in der 2. Halbzeit, fällt der inzwischen verdiente Ausgleich. Nach einem Freistoß aus 20 Metern kommt der Ball gefährlich in den Strafraum. Christoph Schröder muss nur noch den Fuß hinhalten. Hafenkeeper Wiegand sieht bei dieser Aktion etwas unglücklich aus: Zu lange klebt er auf der Linie anstatt beherzt rauszustürmen. Dafür gibt es Kritik aus den eigenen Reihen, besonders von der Bank - der Name "Pattex" soll gefallen sein.

Danach agiert die Hintermannschaft von "Railion Hmb.Hafen 2" zunehmend nervöser gegen die immer stärker anstürmende Truppe von "G+J 2". Kaum noch Entlastungsangriffe kommen vom Hafenteam und die Souveränität der 1. Spielhälfte ist dahin. Besonders Dirk Schlickmann kurbelt die Offensive von "G+J 2" gekonnt an. Nach einem weiteren schönen Angriff spekuliert die Abwehr des Hafenteams auf Abseits, Harry Braun schaltet am schnellsten und taucht unbedrängt vor dem machtlosen Hafenkeeper auf. Braun verwandelt sicher zum 2:1. Es kommt zu kleineren Nickeligkeiten - "Railion Hmb.Hafen 2" hadert mit den Abseitsentscheidungen des fehlerlosen Schiedsrichters.

Traumpass in die Tiefe des Raums

Keeper Wiegand versucht in der Folgezeit immer wieder seine Vorderleute zu beruhigen und zeigt sich dabei als fairer Sportsmann. "G+J 2" spielen jetzt konsequent und ballsicher auf. Ein Uwe Bein-Traumpass in die Tiefe von Dirk Schlickmann auf Christoph Schröder bringt die Entscheidung. Die Defensive der Hafenmannschaft wird mit einem klugen Zuspiel komplett ausgehebelt. Christopf Schröder hat danach keine Probleme und bugsiert den Ball zum 3:1 ins Tor.

Gute Laune trotz Niederlage

Gegen Ende der Partie fällt jedoch beinahe noch der Anschlusstreffer. Erst setzt sich Marco Hellwig schön über die rechte Seite durch, scheitert aber am flinken Torwart, dann wird Jens Berwecke in Szene gesetzt: Frei vor dem Tor vertändelt er aber den Ball, anstatt direkt abzuziehen. Am Spielfeldrand erzählen die Spieler um den inzwischen ausgewechselten Holger Meins lachend: "Wegen solcher Aktionen heißt Berwecke bei uns Schnecke", – nur Spaß, denn auch trotz der Niederlage war die Mannschaft von Railion Hmb.Hafen 2 bei bester Laune und präsentierte sich als sportlicher Verlierer in einer überaus fairen Partie. Weiter so!

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